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Supernova 2026: Lettland lüftet das Geheimnis um die diesjährige Jury

In Lettland gilt beim Eurovision Song Contest ein ungeschriebenes Gesetz: Wer bei der nationalen Vorentscheidung „Supernova“ in der Jury sitzt, bleibt streng geheim – zumindest so lange, bis das große ESC-Finale über die Bühne gegangen ist. Nachdem der ESC-Trubel in Wien nun hinter uns liegt, hat der lettische Rundfunk LSM die Katze aus dem Sack gelassen und die Namen der Expertinnen und Experten veröffentlicht, die für 50 Prozent des Abstimmungsergebnisses verantwortlich waren.

Die Jury setzte sich aus einer bunten Mischung lettischer Branchenkenner und internationaler Musikexperten zusammen:

  • Kārlis Kazāks – Musiker, Songschreiber und Leiter von Latvian Radio 5
  • Liena Edvardsa – Geschäftsführerin der LaIPA und Expertin für die Musikaufnahmeindustrie
  • Linda Āboliņa – Musikbranchen-Expertin und Künstlermanagerin
  • Guna Zučika – Musikbranchen-Expertin und Künstlermanagerin
  • Laura Jēkabsone – Sängerin, Komponistin, Musikpädagogin und Dirigentin
  • Edgars Bāliņš – Medien- und Musikbranchen-Experte
  • Peter Åstedt – Musikbranchen-Experte aus Schweden
  • Marlon Burton – Musikbranchen-Experte aus Großbritannien
  • Toomas Olljum – Musikbranchen-Experte aus Estland
  • Reelika Lelle – Musikbranchen-Experte aus Estland
  • Vaidas Stackevičius – Musikbranchen-Experte aus Litauen
  • Rimvydas Cerniauskas – TV- und Radiopersönlichkeit aus Litauen

Einigkeit beim Vorentscheid, Enttäuschung in Wien

Zur Erinnerung: Aus dem Supernova-Finale ging die Sängerin Atvara als strahlende Siegerin hervor. Die Wahl war damals absolut unumstritten, da sie sowohl das Herz der Jury als auch das der lettischen Zuschauer im Sturm eroberte und beide Votings für sich entschied.

In Wien lief es für ihren Song „Ena“ dann leider nicht ganz so rund. Trotz eines emotionalen Auftritts war für Lettland bereits im zweiten Halbfinale am 13. Mai Endstation. Atvara belegte mit insgesamt 49 Punkten den 13. Platz im Halbfinale, wobei 28 Zähler von den internationalen Jurys und 21 Punkte aus dem Public Voting stammten. Es ist wirklich schade, dass dieser starke Beitrag im Halbfinale auf der Strecke geblieben ist – verdient hätte er das große Finale allemal.

Was denkt ihr?

Jetzt seid ihr gefragt! War die Zusammensetzung der Jury eurer Meinung nach ausgewogen oder hättet ihr euch andere Namen gewünscht? Und woran lag es, dass Atvara mit „Ena“ in Wien den Sprung ins Finale verpasst hat? Schreibt uns eure Meinung und hinterlasst gerne einen Kommentar unter diesem Artikel!

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