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Historischer Erfolg und Quoten-Segen: Rumänien feiert sensationelles ESC-Podium in Wien

Was für ein unvergesslicher Abend für Rumänien! Beim großen Finale des 70. Eurovision Song Contest 2026 in der Wiener Stadthalle gab es für das osteuropäische Land gleich doppelten Grund zur Freude. Während auf der Bühne Musikgeschichte geschrieben wurde, lockte das Spektakel die Menschen in Scharen vor die Bildschirme und bescherte dem öffentlich-rechtlichen Sender TVR ein sensationelles Quotenergebnis.

Großes Zuschauerinteresse und Spitzenwerte in den Städten

Im Durchschnitt verfolgten 339.000 begeisterte Zuschauer das furiose Finale live im Fernsehen, was TVR einen starken Marktanteil von 11 Prozent einbrachte. Für rumänische Verhältnisse ist das ein fantastischer Wert: Es ist das größte ESC-Publikum seit dem Jahr 2022, als das Land letztmals in einem Finale vertreten war, und die dritthöchste Reichweite des vergangenen Jahrzehnts. In den urbanen Gebieten schoss die Übertragung während der Sendezeit sogar an die absolute Spitze der TV-Charts.

Der emotionale Höhepunkt des Abends spiegelte sich auch in den Zahlen wider. Um 23:17 Uhr Ortszeit schalteten in der Spitze über 450.000 Menschen ein. Auch im Netz war das Interesse riesig: Die digitalen Streaming-Plattformen von TVR verzeichneten 35.441 Zugriffe auf den Hauptstream von TVR 1, während weitere 5.128 Zuschauer die Show über die spezielle Gebärdensprach-Übertragung verfolgten. Es ist einfach wunderschön zu sehen, wie ein solches Event Barrieren abbaut und die Menschen vor den Bildschirmen vereint.

Alexandra Căpitănescu stürmt mit „Choke Me“ aufs Podest

Verantwortlich für diesen kollektiven Jubel war die fabelhafte Alexandra Căpitănescu. Sie vertrat die rumänischen Farben mit ihrem hocheffektiven und packenden Song „Choke Me“ und lieferte in Wien eine absolute Power-Performance ab, die niemanden kaltließ.

Das Daumendrücken in der Heimat wurde mehr als belohnt: Alexandra Căpitănescu stürmte mit sensationellen 296 Punkten auf den dritten Platz. Damit stellte sie das historisch beste Ergebnis des Landes ein, denn Rumänien stand zuvor bereits zweimal auf dem dritten Rang des ESC-Podiums. Die diesjährige Punkteausbeute ist zudem die höchste, die eine rumänische Delegation jemals beim Contest einfahren konnte – eine absolut grandiose Leistung, vor der man nur den Hut ziehen kann. Besonders großen Rückhalt gab es dabei aus West- und Osteuropa: Die volle Punktzahl von jeweils 12 Punkten gab es von der Fachjury aus Luxemburg sowie vom treuen Publikum im Nachbarland Moldau.

Was sagt ihr zu Rumäniens Erfolg?

Hat Alexandra Căpitănescu mit „Choke Me“ den dritten Platz verdient oder hättet ihr den Song sogar noch weiter vorne gesehen? Wie hat euch die rumänische Performance in diesem Jahr gefallen? Schreibt uns eure Meinung gerne unten in die Kommentare!

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