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Quoten-Hoch in Tschechien: Das meistgesehene ESC-Finale seit 2016

Tschechien und der Eurovision Song Contest – das war in der Vergangenheit nicht immer eine einfache Beziehung. Doch dieses Jahr gibt es für den tschechischen Rundfunk allen Grund zum Feiern. Während Daniel Zizka auf der großen Bühne in Wien alles gab, spielten die Einschaltquoten in der Heimat absolut verrückt. Das Finale der 70. Ausgabe des ESC bescherte dem Land das größte Publikumsinteresse seit einem Jahrzehnt.

Ein sensationeller Sprung in der Zuschauergunst

Im Durchschnitt verfolgten am Samstagabend 287.000 Zuschauer das furiose Finale live aus der Wiener Stadthalle. Was im Vergleich zu größeren Nationen bescheiden klingen mag, ist für tschechische Verhältnisse ein sensationeller Erfolg. Im Vergleich zum Finale 2025 bedeutet dies einen massiven Zuwachs von stolzen 110.000 Musikfans.

Auch beim Marktanteil legte die Übertragung ordentlich zu: Dieser kletterte um 3,65 Prozentpunkte auf starke 13,37 Prozent. Damit verbuchte Tschechien die höchste Reichweite für ein ESC-Finale seit dem geschichtsträchtigen Jahr 2016 – damals gelang dem Land mit Gabriela Gunčíková überhaupt zum ersten Mal der Einzug in ein großes Finale. Es ist einfach großartig zu sehen, dass die harte Arbeit der tschechischen Delegation der letzten Jahre endlich Früchte trägt und das Interesse der tschechischen Öffentlichkeit am ESC spürbar erwacht ist.

Daniel Zizka erkämpft sich mit „Crossroads“ einen soliden Platz

Verantwortlich für diesen Quoten-Boom war ohne Frage Daniel Zizka. Er vertrat die tschechischen Farben im zweiten Halbfinale und schaffte souverän den Sprung in die finale Show. Dort präsentierte er seinen packenden Song „Crossroads“ mit einer stimmlich und visuell absolut überzeugenden Performance.

Im hochkarätigen Finale in Wien sicherte sich Daniel Zizka mit insgesamt 113 Punkten einen absolut soliden 16. Platz im Mittelfeld. Auch wenn es nicht für ganz vorne gereicht hat, darf das Team stolz auf diese Leistung sein. Ein besonderes Highlight gab es bei der Punktevergabe aus dem Baltikum: Die Fachjury aus Lettland war so begeistert von „Crossroads“, dass sie die absolute Höchstwertung von 12 Punkten nach Tschechien schickte.

Wie ist eure Meinung?

Habt ihr mit diesem starken Quoten-Anstieg in Tschechien gerechnet? Und wie bewertet ihr das Abschneiden von Daniel Zizka – war der 16. Platz für „Crossroads“ gerechtfertigt oder hättet ihr den Song noch weiter vorne gesehen? Schreibt uns eure Gedanken gerne unten in die Kommentare!

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