Auch wenn das sportliche Abschneiden unseres Beitrags in Wien zum Haareraufen war – das Interesse am Eurovision Song Contest ist im Land ungebrochen! Die 70. Ausgabe des Musikspektakels war für die ARD wieder ein absoluter Garant für Traumquoten. Insgesamt schalteten im Durchschnitt 8.940.000 Zuschauerinnen und Zuschauer ein, um das Finale live aus der Wiener Stadthalle zu verfolgen.
Beim Hauptsender Das Erste fieberten im Schnitt 8,18 Millionen Menschen mit, was einem überragenden Marktanteil von 42,8 % entspricht. Der Spartensender One lockte zusätzlich 760.000 ESC-Begeisterte vor die Bildschirme. Zusammengerechnet erreichten die Sender einen kombinierten Marktanteil von stolzen 64,5 % beim Gesamtpublikum. Am Samstagabend gab es im deutschen Fernsehen also praktisch kein Vorbeikommen am Grand Prix: Die Show war mit Abstand die meistgesehene TV-Übertragung des Tages und hängte die zweitplatzierte Sendung um weit mehr als zwei Millionen Zuschauer ab.
Ein kleiner Rückgang, aber historisch stark
Im Vergleich zum Vorjahr musste der NDR zwar einen minimalen Dämpfer hinnehmen – 2025 schalteten noch 198.000 Menschen mehr ein –, dennoch ist dieser Wert ein echter Grund zum Feiern. Die diesjährige Show sichert sich damit nämlich den Platz als die am zweitmeisten gesehene Eurovision-Übertragung der gesamten letzten Dekade.
Während das Finale erwartungsgemäß alle Rekorde brach, hielt sich das Interesse an den Halbfinalshows unter der Woche im überschaubaren Rahmen. Das mag auch daran gelegen haben, dass Deutschland in diesem Jahr bereits im ersten Halbfinale ran musste, wo das Ticket für das Finale ohnehin schon gesetzt war.
Hier sind die nackten Zahlen der drei Live-Shows in der Übersicht:
- 1. Halbfinale: 920.000 Zuschauer (5,2 % Marktanteil)
- 2. Halbfinale: 880.000 Zuschauer (4,7 % Marktanteil)
- Das große Finale: 8.940.000 Zuschauer (Über 42 % Marktanteil im Ersten)
Tolle Quote, bitteres Ergebnis für Sarah Engels
So grandios die TV-Zahlen auch sein mögen, das Endergebnis schmerzt gewaltig. Sarah Engels hat auf der Bühne in Wien wirklich alles gegeben und mit „Fire“ eine energiegeladene Performance abgeliefert, die definitiv ein besseres Schicksal verdient gehabt hätte. Am Ende reichte es im Finale leider nur für einen enttäuschenden 23. Platz. Die magere Ausbeute von insgesamt 12 Punkten stammte zudem ausschließlich von den Fachjurys – beim europaweiten Publikum fiel der Funke diesmal leider überhaupt nicht über.
Was sagt ihr zu den Zahlen?
Trotz des verflixten 23. Platzes bleibt der ESC in Deutschland ein echtes Lagerfeuer-Fernsehen. Habt ihr am Samstagabend auch im Ersten oder auf One mitgefiebert? Und woran lag es eurer Meinung nach, dass Sarah Engels beim Publikum so rigoros abgestraft wurde? Lasst uns eure Meinung wissen und schreibt uns einen Kommentar unter diesen Artikel!










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