Italien und der Eurovision Song Contest – das ist eine Liebesgeschichte, die Jahr für Jahr intensiver wird. Nach den bärenstarken Quoten der vergangenen Jahre hat die Begeisterung auf dem Stiefel beim diesjährigen Finale der 70. Ausgabe des ESC noch einmal eine Schippe draufgelegt. Für den öffentlich-rechtlichen Sender Rai 1 wurde der Abend live aus der Wiener Stadthalle zu einem absoluten Quoten-Fest.
Die Zahlen steigen weiter: Italien knackt die Fünf-Millionen-Marke
Durchschnittlich 5.033.000 begeisterte Musikfans schalteten am Samstagabend Rai 1 ein, um das große Finale mitzuverfolgen. Damit sicherte sich die Übertragung einen großartigen Marktanteil von 36 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Sender ordentlich zulegen: Die Reichweite kletterte um 277.000 Zuschauer nach oben, während der Marktanteil im Vergleich zu 2025 um solide 2,1 Prozentpunkte anstieg.
Es ist einfach fantastisch zu sehen, wie sehr sich Italien seit der Rückkehr im Jahr 2011 zu einer absoluten ESC-Großmacht entwickelt hat, die den Wettbewerb im eigenen Land wieder voll und ganz zelebriert.
Die italienischen Quoten der ESC-Woche im Überblick
Schon die Halbfinals stießen im italienischen Fernsehen auf reges Interesse, auch wenn das erste Halbfinale – logischerweise aufgrund der eigenen Beteiligung – die Nase deutlich vorne hatte.
Die nackten Zahlen für Italien im Detail:
- Erstes Halbfinale: 1.856.000 Zuschauer (10,1% Marktanteil)
- Zweites Halbfinale: 1.286.000 Zuschauer (6,9% Marktanteil)
- Großes Finale: 5,033.000 Zuschauer (36% Marktanteil)
Top-5-Platzierung für Sal Da Vinci und „Per sempre sì“
Der Grund für das riesige Interesse lag natürlich vor allem an einem Mann: Sal Da Vinci. Der sympathische Künstler ging für die italienische Delegation mit seiner kraftvollen Ballade „Per sempre sì“ an den Start und lieferte in Wien einen gewohnt leidenschaftlichen und stimmlich makellosen Auftritt ab.
Das Daumendrücken der über fünf Millionen Fans in der Heimat hat sich definitiv gelohnt. Im packenden Voting-Krimi landete Sal Da Vinci mit insgesamt 281 Punkten auf einem hervorragenden fünften Platz. Damit setzt Italien seine beeindruckende Serie an Spitzenplatzierungen fort. Besonders großen Rückhalt gab es dabei aus der Nachbarschaft und dem Mittelmeerraum: Die Höchstwertung von jeweils 12 Punkten gab es sowohl von der Fachjury als auch vom Publikum aus Albanien. Die Expertenjury aus Aserbaidschan sowie die TV-Zuschauer auf Malta ließen ebenfalls die vollen 12 Punkte für Italien springen.
Jetzt seid ihr dran!
Was sagt ihr zum großartigen Abschneiden von Sal Da Vinci? Hättet ihr „Per sempre sì“ in den Top 5 gesehen oder hat euch ein anderer Song in der Spitzengruppe besser gefallen? Schreibt uns eure Meinung gerne unten in die Kommentare!










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